RIT® – Reflex­Integration

Wenn Lernen und Alltag viel Kraft kosten.

Das RIT® -Training kann dein Kind unterstützen bei:
  • körperlicher Unruhe
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Ängsten und geringem Selbstwertgefühl
  • Lärm-,  Licht- und Geruchsempfindlichkeit
  • Schwierigkeiten mit der Impulskontrolle
  • geringer Stresstoleranz
  • Motorischen Auffälligkeiten (Fein- und Grobmotorik)
  • Zehenspitzengang
  • häufigem Abstützen des Kopfes 
  • Verkrampfter Stifthaltung, Mund- und Zungenbewegungen beim Schreiben
  • Schulproblemen 
  • Verwechslung von Zahlen und Verdrehen von Buchstaben
  • Koordinationsschwierigkeiten (Fahrradfahren, Schwimmen)
  • Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen 
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Problemen bei Schnürsenkel binden 
  • Bettnässen nach dem 5. Lebensjahr

RIT® – ReflexIntegration ist ein klar strukturiertes BewegungsTraining, das mit gezielten Übungen die nachträgliche Integration noch aktiver frühkindlicher Reflexe unterstützen soll. 
Schau dir dazu gerne das kurze Video an: 


Doch was sind eigentlich frühkindliche Reflexe?

Schon im Mutterleib und im ersten Lebensjahr zeigt dein Kind bestimmte unbewusste Bewegungen. Diese werden unter anderem durch sogenannte frühkindliche Reflexe ausgelöst. Diese angeborenen Reflexe helfen deinem Baby zum Beispiel beim Saugen und Greifen und unterstützen seine frühe Entwicklung. 

Mit der Zeit treten viele dieser Reflexe in den Hintergrund. Dein Kind lernt, seine Bewegungen immer bewusster und gezielter zu steuern.

Diesen natürlichen Prozess nennt man ReflexIntegration. Manchmal bleiben jedoch einzelne frühkindliche Reflexe länger aktiv, als sie es normalerweise sollten.
Dies kann dazu führen, dass deinem Kind manche Bewegungen oder alltägliche Aufgaben schwerer fallen. Wie sich das im Alltag zeigen kann, ist von Kind zu Kind unterschiedlich.

 

Stell dir vor, dein Kind sitzt in der Schule und versucht, sich auf das Schreiben zu konzentrieren. Was für manche Kinder ganz selbstverständlich ist, kann für andere mit großer Anstrengung verbunden sein.
Manche Kinder ermüden schneller, verlieren die Freude am Lernen oder empfinden die Schule zunehmend als anstrengend.
Stell dir einmal vor, ich würde zu dir sagen: „Hör auf zu blinzeln!“ Du merkst, es ist gar nicht so einfach, etwas zu unterdrücken, das unser Körper ganz automatisch macht.

Doch nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, warum einem Kind bestimmte Dinge schwerfallen. Manchmal hilft es, die Situation aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Wie unterschiedlich unsere Wahrnehmung sein kann, zeigt das folgende Beispiel:
Beim sogenannten binokularen Sehen arbeiten beide Augen zusammen. Ist dieses Zusammenspiel gestört, kann auch das Lesen erschwert sein. Die folgende Abbildung veranschaulicht, wie anstrengend das Lesen bei einer beeinträchtigten visuellen Wahrnehmung sein kann.

Nach diesem Beispiel wird vielleicht deutlicher, wie anstrengend das Lesen für ein Kind sein kann, wenn das Zusammenspiel der Augen nicht richtig funktioniert. Sätze wie „Nun konzentrier dich doch mal!“ helfen in solchen Situationen oft wenig. Wenn ein Kind sich immer wieder anstrengt und trotzdem Schwierigkeiten hat, kann das mit der Zeit auch sein Selbstvertrauen beeinträchtigen.

Den Kindern erkläre ich gerne mit dem Bild der „Energieräuber“, warum ihnen manche Dinge im Alltag so viel Kraft kosten. Das kann zum Beispiel das Lesen oder Abschreiben von der Tafel sein oder wenn es einfach nicht gelingen will, auf einer Linie zu schreiben.

Mir ist wichtig, dass die Kinder verstehen: Wenn ihnen etwas schwerfällt, liegt das nicht unbedingt daran, dass sie sich zu wenig Mühe geben. Gemeinsam schauen wir, wie wir mit gezielten Bewegungsübungen aus den „Energieräubern“ kleine „Energiehelfer“ machen können.

Wie geht es jetzt weiter?

Die gute Nachricht: Wir können gemeinsam daran arbeiten, dein Kind bei seinen Herausforderungen zu unterstützen. 

In meinem Coaching-Raum überprüfe ich bei jedem Termin ein bestimmtes frühkindliches Reflexmuster. Ist dieser Reflex restaktiv, zeige ich dir und deinem Kind die passenden Übungen für zu Hause.

Im RIT®-Trainingskonzept wird der durch die Bewegungsübungen angestrebte Entwicklungsprozess als „neuronale Nachreifung“ bezeichnet.

Zuhause begleitest du dein Kind bei den Übungen. Ergänzend zu den Bewegungen kommen dabei entweder taktile oder akustische Reize zum Einsatz.
Die Bewegungsübungen sollen das Zusammenspiel von Bewegung und Gehirn unterstützen. Da solche Entwicklungsprozesse Zeit brauchen, ist das regelmäßige Üben zu Hause – an mind. fünf Tagen pro Woche – der wichtigste Bestandteil des RIT®-Trainings.

Klingt erstmal kompliziert? Keine Sorge – Ihr schafft das!
Die Übungen dauern etwa 15-20 Minuten und brauchen keine besonderen Geräte. Sie lassen sich gut in euren Alltag einbauen – zum Beispiel als Ritual vor dem Schlafengehen oder als kurzes „Chillout“ nach der Schule.

Ich freu mich auf dich und dein Kind!

Du bist dir nicht sicher, ob bei deinem Kind noch frühkindliche Reflexe aktiv sind? 
Hier ein völlig unverbindlicher Fragebogen für dich: 
RIT Elternfragebogen 

RIT-ReflexIntegration aus ärztlicher Sicht, von Dr. Claus Korth Facharzt für Allgemeinmedizin:
RIT Empfehlung Dr. Claus Korh

Ablauf des RIT® – Trainings

  • kostenloses Erstgespräch (tel.)
  • RIT – Fragebogen für Eltern zum Ausfüllen vorab: RIT Elternfragebogen
  • Monatlicher Termin mit dir und deinem Kind in meinem Coaching-Raum 
  • Trainingsdauer:
    Ca. 6-12 Monate
  • Tägliche Bewegungsübungen zu Hause (ca. 15-20 min.)
  • RIT – Stickerheft zur Begleitung der Übungen

Erfahre mehr!

Ich freue mich auf deine Anfrage!

Dein Weg zu mir !